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Geschichte von der glücklichen Moskva+

1 h 50 min (ohne Pause)

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Die Aufführung «Geschichte von der glücklichen Moskva» nach Andrej Platonow, für die Mindaugas Karbauskis und Irina Pegova mit der «Goldenen Maske» geehrt wurden, ist für den baltischen Regisseur eine Etappe, die unter allem einen Strich zog, das er die letzten Jahre gemacht hatte. Im Platonows Material fanden sich ihm nahe Motive wieder: das Motiv des Todes, das Motiv der Überwindung der Angst vor ihm und, als Allerwichtigstes, das Motiv der Liebe zwischen den Menschen und des Menschen zur Menschheit.

Die scheinbare Trübseligkeit der Aufführung erweist sich in Wirklichkeit als das eigentliche Licht - als das Licht der Liebe, der Suche und Erfindungen. Aber kein Glück ist ohne Unglück, ohne Zusammenbruch der Hoffnungen, Verzweiflung und Tod.

Das wahre Glück ist unmöglich ohne das Glück der Allgemeinheit. Es ist unmöglich, das eigene Leben aufzubauen, wenn alles ringsherum ungeordnet ist. Das verstehen auch Moskva Chestnova, eine junge Frau mit «lautem Herzen», und der Mechaniker Sartorius gut. Das verstehen viele Figuren Platonows, für den dieser Gedanke grundlegend für sein Schaffen wurde.